Die Welt der Zwerge

Tapfer bewachten die Zwerge des fünften Stammes den Steinernen Torweg viele Zeitalter, um das Geborgene Land, in dem Menschen, Zauberer und Elben in Frieden leben, vor den üblen Geschöpfen des Gottes Tion zu schützen. Doch eines Tages reichte die Kraft der Äxte nicht mehr aus: Orks und Oger stürmten in riesigen Horden das Tor. Das Tote Land drängte voran und brachte Siechtum und Tod über die tapferen Zwerge; wer auf seinem Boden starb, kehrte als untoter Sklave des Bösen zurück. Und zu allem Unbill gesellten sich auch noch die Albae, grausame Wesen voller Macht und Heimtücke. So fiel der Steinerne Torweg und mit ihm der letzte Zwerg aus dem Stamm der Fünften.

AlbTausend Sonnenzyklen später wehren sich die Menschen verzweifelt gegen die mörderischen Orks. Zwar haben die sechs großen Zauberer das Tote Land mithilfe von Magischen Schranken aufhalten können, aber unter den Herrschern des Geborgenen Landes befindet sich ein Verräter, und schon erobern Albae die Haine der Elben.

In diesen unsicheren Zeiten macht sich der Zwerg Tungdil auf Geheiß des mächtigen Magier Lot-Ionan, seines Ziehvaters, auf einen Botengang - der unversehens zu einem schicksalhaften Abenteuer auf Leben und Tod gerät...



Die Protagonisten


Tungdil

 


Tungdil Bolofar,

eigentlich Calúngor getauft, ist der Hauptcharakter in „Die Zwerge“ und allen folgenden Romanen. Er ist ein Zwerg, der fernab von seinesgleichen bei dem Magier Lot-Ionan aufgewachsen ist und sich während der Handlung des Romans nicht nur als Held der Zwerge sondern des gesamten Geborgenen Landes erweist, während er sich eigentlich auf der Suche nach seiner Herkunft befindet. Bei einer Prüfung als Anwärter zum Großkönig, rinnt ihm flüssiges Gold über seine Hand, was ihm den Namen Tungdil Goldhand einbringt. „Die Zwerge – Das Brettspiel“ ist seine Geschichte.

 

 

 

Boendil




Boindil Zweiklinge,

dessen Spitzname „Ingrimmsch“ lautet, ist ein Zwerg aus dem Stamm der Zweiten Beroin und dem Clan der Axtschwinger. Er ist der Zwillingsbruder von Boendal Pinnhand und wird ein treuer Freund von Tungdil Goldhand, den er auf seiner Mission begleitet. Seine heiße Lebensesse ist ein Fluch, die ihn zu einen kaum zu stoppenden Krieger macht, einem Berserker. Meist war nur sein Bruder in der Lage ihn aufzuhalten, ohne dabei in Stücke gehackt zu werden. Für gewöhnlich aber ist er ein herzensguter Zwerg, der dann vor allem durch seine unfreiwillige Komik auffällt.

 

 

 

Boendal




Boendal Pinnhand,

aus dem Stamm der Zweiten Beroin und Clan der Axtschwinger ist der Zwillingsbruder von Boindil Zweiklinge. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der mit zwei Äxten kämpft, bevorzugt Boendal seinen Krähenschnabel. Dies ist eine Waffe, die ähnlich eines Hammers eine flache Seite zum Zuschlagen hat und auf deren gegenüberliegender Seite ein spitzer Dorn angebracht ist. Auch unterscheidet er sich durch sein bedachtes Verhalten von seinem Zwilling. Er wurde entsandt, um Tungdil in das Reich des zweiten Zwergenstammes zu geleiten und gilt als sein Lehrer.

 

 

 


Balyndis


Balyndis Eisenfinger

beschützt die Hauptpforte der Ersten beim Eintreffen von Tungdil Goldhands Expedition. Sie war Beschützerin der Hauptpforte und nicht nur die beste Kämpferin im Reich der Ersten Borengar, sondern auch die beste Schmiedin. Das Abbild einer Kriegerin. Sie begleitet Tungdil Goldhand vom Stamm der Ersten in das Reich der Fünften, wo sie an der Entstehung der legendären Feuerklinge beteiligt sein soll. Im Roman schmiedet am Ende sie die alles entscheidende Feuerklinge. Während der Reise verliebt sie sich in Tungdil.

 

 

 

Bavragor

 



Bavragor Hammerfaust

ist ein Zwerg vom Clan der Hammerfäuste und entstammt ebenfalls dem Stamm der Zweiten Beroin. All die meisterlichen Arbeiten an den Festungsmauern, in den Hallen und Gängen der Zweiten preisen seine Kunst, doch hat er seit zehn Zyklen oder länger den Meißel nicht mehr angefasst. Vielmehr trinkt Bavragor und trägt deshalb den Beinamen der singende Säufer. Der einäugige Steinmetz, der mehr als 200 Zyklen alt ist, bringt Tungdil durch einen Trick dazu, ihn mit auf die Expedition zur Erschaffung der Feuerklinge zu nehmen.